Was ist ein Advertorial? Definition, Beispiele & Vorteile

1. Dezember 2025

Geschichten verbinden mehr als Botschaften.

Sie wollen mehr als nur Ihr Produkt zeigen? Dann brauchen Sie ein Format, das Leser dort abholt, wo sie offen sind: im Lesemodus. Die Lösung? Werbung, die nicht wie Werbung aussieht. Das Advertorial fügt sich nahtlos in den Lesefluss von Webseiten ein und setzt auf Inhalte statt auf Slogans. Doch wie funktioniert ein Advertorial genau? Worauf gilt es zu achten?

Advertorial-Definition: Was bedeutet der Begriff? 

Kurz gesagt: Ein Advertorial ist ein Chamäleon. Es sieht aus wie ein redaktioneller Artikel, liest sich auch so – ist aber bezahlte Werbung. Der Begriff ist ein Mix aus den englischen Wörtern Advertisement (Anzeige) und Editorial (Leitartikel). 

Das Ziel: Ihre Marke soll in relevanten Kaufsituationen präsent und leicht erinnerbar sein. Ob Markenaufbau oder konkrete Leads – richtig gestaltet funktionieren Advertorials für beides. 

Ein junger Mann sitzt an einem Holztisch und liest auf einem Tablet. Im Hintergrund arbeitet ein Kollege am Laptop. 

Intensive Beschäftigung: Advertorials laden Leser zum Verweilen ein – und transportieren die Markenbotschaften.
Copyright: Diva Plavalaguna/Pexels

Der feine Unterschied: Advertorial vs. Anzeige 

Sie kennen das: Klassische Anzeigen sind gerne laut und rufen „Kauf mich!“. Das Advertorial dagegen ist der Experte im Raum

Der entscheidende Unterschied ist die redaktionelle Aufmachung: 

  • Optik: Schriftart, Spaltenbreite und Layout entsprechen exakt dem Medium, in dem der Text erscheint. 
  • Wirkung: Nahtlose Integration in den Lesefluss. Das Ergebnis: höhere Wahrnehmung und längere Auseinandersetzung mit Ihrer Botschaft. 

Warum eigentlich Advertorials? 

Der entscheidende Vorteil von Native Advertising ist die harmonische Integration. Statt den Lesefluss des Nutzers zu unterbrechen, fügt sich das Advertorial organisch in das redaktionelle Umfeld ein und wird als Teil des Contents wahrgenommen.  

  • Vertrauensvorschuss: Wenn ein Leser „seinem“ Magazin vertraut, färbt dieses Vertrauen auf Ihre Marke ab (der sogenannte Abstrahleffekt). 
  • Präsenz: Allein, dass Ihre Marke in der Lektüre Ihres potenziellen Kunden auftaucht, ist wertvoll für Ihre mentale Verfügbarkeit. 
  • Aufmerksamkeit: Da der Inhalt nützlich ist, wird er gelesen und nicht weggeklickt. 
  • Platz für Erklärungen: Ein komplexes Produkt lässt sich in einem Text viel besser erklären als in einem 5-Sekunden-Banner.

Klingt interessant? Wir sind spezialisiert auf Advertorials.

Bei Seeding Alliance erhalten Sie eine umfangreiche Beratung, alle redaktionellen Inhalte und die Distribution Ihrer Advertorials über mehr als 250 Publisher-Marken hinweg. Alles aus einer Hand.

Erreichen Sie bis zu 80 Millionen Unique User im gesamten DACH-Raum.

Mit Seeding Alliance. Advertorial-Exzellenz seit 2011. Ein Unternehmen der STRÖER Gruppe. 

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Wann sollte man Advertorials einsetzen? 

Advertorials sind vielseitig – und besonders effektiv z. B. in den folgenden Situationen. 

Produktlaunch & Markteinführung 

Sie bringen ein neues Produkt auf den Markt? Advertorials schaffen schnell Awareness und erklären Innovationen verständlich – dort, wo Ihre Zielgruppe bereits liest

Aufbau von Expertenstatus 

Positionieren Sie sich als Vordenker. Ein fundierter Artikel in einem Fachmedium verleiht Autorität – und wird von Sales-Teams genauso geschätzt wie von potenziellen Bewerbern. 

Leads für erklärungsbedürftige Produkte 

B2B-Software, Finanzprodukte, technische Lösungen: Wenn Ihr Produkt mehr als einen Slogan braucht, bietet das Advertorial Raum für überzeugende Erklärungen. 

Recruiting & Employer Branding 

Fachkräftemangel? Zeigen Sie potenziellen Bewerbern, wofür Ihr Unternehmen steht. Advertorials im Seeding-Alliance-Netzwerk positionieren Sie als attraktiven Arbeitgeber – und werden bei der Kandidatensuche gefunden. 

Saisonales Marketing & Kampagnen-Booster 

Black Friday, Jahreswechsel, Sommerloch: Advertorials verstärken zeitkritische Kampagnen genau dann, wenn Ihre Zielgruppe aufmerksam ist. 

Eine junge Frau sitzt an einem runden Holztisch an einem Laptop. Neben ihr stehen eine Kaffeetasse und Arbeitsunterlagen mit Markern.

Advertorials sind sehr flexibel und können die Bindung zu potenziellen Kunden stärken.
Copyright: Antoni Shkraba Studio/Pexels

Vom Ratgeber bis zum Video: Die vielen Gesichter des Advertorials

Das Schöne am Advertorial ist seine Wandlungsfähigkeit. Es gibt keine starre Schablone; das Format richtet sich immer danach, wo sich Ihre Zielgruppe gerade aufhält und wie sie angesprochen werden möchte. In der Praxis haben sich vor allem diese Spielarten bewährt: 

  • Der Deep-Dive (Ratgeber & Artikel): Hier gehen Sie in die Tiefe, statt nur an der Oberfläche zu kratzen. Sie bieten echten Nutzwert durch ausführliche Problemlösungen oder Hintergrundberichte. 
  • Gesichter zeigen (Experten-Interviews): Menschen vertrauen Menschen. Ein Interview mit einem Fachmann oder einer Fachfrau verleiht Ihrer Botschaft Glaubwürdigkeit und ein persönliches Gesicht. 
  • Storytelling: Hier wird das Produkt nicht einfach in die Kamera gehalten, sondern organisch in eine Geschichte eingebettet – so subtil, dass es als natürlicher Teil der Handlung wahrgenommen wird. 
  • Social Proof (Erfahrungsberichte): Nichts ist überzeugender als ein zufriedener Kunde, der aus dem Nähkästchen plaudert. Echte Testimonials wirken oft stärker als jedes Werbeversprechen. 
  • Das Auge liest mit (Multimedia): Reine Bleiwüsten schrecken ab. Moderne Advertorials sind oft multimediale Erlebnisse, die Text geschickt mit Videos, Bildergalerien oder interaktiven Grafiken verweben. 

Unsere Erfahrung zeigt: Advertorials mit Multimedia-Inhalten und interaktiven Elementen können die Verweildauer entscheidend steigern. 

Praxis-Case: Das Themenspecial als Vertrauensanker

Unser Advertorial listete nicht nur Informationen auf, sondern zeigte die Vorteile einer Zahnzusatzversicherung ganz konkret – im Alltag der Menschen.
Copyright: Seeding Alliance

Wie sieht ein erfolgreiches Advertorial in der Praxis aus? Ein hervorragendes Beispiel für die Tiefe, die dieses Format erreichen kann, ist ein von Seeding Alliance umgesetztes Themenspecial im Bereich Zahngesundheit

Die Herausforderung: Ein Anbieter für Zahnzusatzversicherungen wollte Awareness schaffen. Das Problem: Versicherungen sind oft ein „Low-Interest“-Thema, mit dem sich Nutzer ungern beschäftigen. 

Die Lösung: Statt das Produkt (die Versicherung) in den Vordergrund zu stellen, entwickelten wir ein Special zum Thema Zahnprophylaxe. Der Fokus lag auf Nutzwert und Aufklärung. 

Die Umsetzung: Das Special fungierte als Hub-Page und bündelte mehrere Advertorials, die den Leser umfassend informierten: 

  1. Basiswissen: Erklärung, warum Prophylaxe wichtig ist (Vermeidung von Parodontitis). 
  1. Deep-Dive „Professionelle Zahnreinigung“ (PZR): Ablauf der Reinigung und der entscheidende Hinweis: Gesetzliche Kassen zahlen oft nicht, eine Zusatzversicherung schon. 
  1. Ratgeber „Tägliche Pflege“: Tipps für zu Hause (Zahnseide, Putztechnik). 
  1. Lifestyle-Thema „Bleaching“: Aufklärung über weiße Zähne und Warnung vor Hausmitteln. 

Das Ergebnis: Der Leser fühlt sich gut beraten und nicht „verkauft“. Die Marke positioniert sich als verlässlicher Gesundheitspartner. Der Bedarf für das Produkt (Kostenübernahme der Zahnreinigung) entsteht organisch aus dem Text heraus, nicht durch Werbeslogans. 

Transparenz und Kennzeichnungspflicht 

Advertorials müssen als Werbung erkennbar sein. Die Kennzeichnung ist gesetzlich vorgeschrieben und schützt Leser vor Täuschung. 

Zulässige Kennzeichnungen: 

  • Anzeige 
  • Werbung 
  • Sponsored Content 
  • Advertorial 
  • Gesponsert 

Wo muss die Kennzeichnung stehen? 

Deutlich sichtbar und vor dem Inhalt – idealerweise über oder neben der Überschrift. Versteckte Hinweise im Kleingedruckten reichen nicht.  

Rechtliche Grundlage:  

Der Medienstaatsvertrag, das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) und der Pressekodex (Ziffer 7) schreiben die strikte Trennung von Werbung und Redaktion vor. Fehlende Kennzeichnung gilt als Schleichwerbung und ist abmahnfähig.

Rechtssicher über alle Medien hinweg

Die Kennzeichnung erfolgt bei Seeding Alliance automatisch: Unser Template-System integriert die gesetzlich vorgeschriebene Kennzeichnung in allen 250+ Medien – angepasst an das jeweilige Medium, ohne manuelle Nacharbeit.

Damit Ihr Start reibungslos klappt: Kurzer Spickzettel für Ihre Kampagne  

Advertorials skalieren – mit Seeding Alliance

Ein Advertorial bringt wenig, wenn niemand es findet. Wer Reichweite will, darf sich nicht auf einer einzigen Webseite ausruhen. 

Genau hier helfen wir. Die Technologie von Seeding Alliance verteilt Ihren Content nicht nur punktuell, sondern im großen Stil: 

  • Reichweite: Ihr Artikel erscheint auf über 250 Qualitätsmedien gleichzeitig. Immer im jeweiligen Look & Feel. 
  • Präzision: Wir spielen den Content genau dort aus, wo Ihre Zielgruppe liest. 
  • Kontrolle: Sie sehen genau, wie lange die Leute lesen und wohin sie klicken. 

Wir sorgen dafür, dass Ihre Geschichte gehört wird – weit über die Grenzen einer einzelnen Webseite hinaus. 

Sie möchten Ihren Content skalieren? 
Unser Team schaut sich Ihre Ziele gerne im Detail an. 
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FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Advertorials 

Was ist ein Advertorial? 
Ein Advertorial ist bezahlte Werbung in Form eines redaktionellen Artikels. Der Begriff setzt sich aus „Advertisement“ (Anzeige) und „Editorial“ (Leitartikel) zusammen. Anders als klassische Werbebanner fügt sich ein Advertorial nahtlos in den Content einer Webseite ein. 

Muss ein Advertorial gekennzeichnet werden? 
Ja, die Kennzeichnung ist gesetzlich vorgeschrieben. Übliche Bezeichnungen sind „Anzeige“, „Sponsored Content“, „Werbung“ oder „Advertorial“. Die Kennzeichnung muss für Leser klar erkennbar sein. 

Was kostet ein Advertorial? 
Die Kosten variieren stark je nach Medium, Reichweite und Platzierung. Mit Seeding Alliance lassen sich Kampagnen über hunderte Medien skalieren – und damit effizienter gestalten. 

Wie unterscheidet sich ein Advertorial von nativer Werbung? 
Native Advertising ist der Oberbegriff, Advertorials sind eine Form davon. Während Native Ads auch Video, Display oder Social Media umfassen, bezeichnet Advertorial speziell textbasierte, artikelähnliche Werbeformate. 

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