Auf dem Hamburger Fischmarkt verkauft derjenige am meisten, der seine Produkte am lautesten an den Mann oder an die Frau bringt. Was in der Offline-Welt so gut klappt, muss doch auch online funktionieren, so dachten die Werbetreibenden. Das Ergebnis: Bunt blinkende und um Aufmerksamkeit buhlende Banner soweit das Auge reicht. Doch anstatt auf diese Weise Klicks zu generieren, ergriff die werberelevante Zielgruppe die Flucht. Native Advertising hieß die Zauberformel, die es Unternehmen ermöglichen sollte, auf zurückhaltende Weise ihre Produkte zu präsentieren und die Menschen zum Kauf zu animieren.

Was ist Native Advertising?

Im Unterscheid zu Werbebannern, die sich eindeutig vom redaktionellen Teil einer Webseite abheben, fügt sich die Werbung beim Native Advertising so harmonisch in das Seitenlayout ein, dass sie sich nicht auf den ersten Blick vom journalistischen Inhalt abhebt. Oftmals ist es nur die Kennzeichnung als „Anzeige“, die den Unterschied macht. Dieser Umstand führt dazu, dass diese Werbeform häufig als Schleichwerbung missverstanden wird. Und das nicht ohne Grund: Immerhin gibt es genug schwarze Schafe, die es darauf abgesehen haben, die Kennzeichnungspflicht so „kreativ“ auszulegen, dass – obwohl es sich um eine Anzeige handelt – dies für den Leser nicht (mehr) ersichtlich ist. Dadurch soll der Unterschied zwischen Werbung und Redaktion gänzlich aufgehoben werden.          

Vom Understatement zum Marktschreier

So naheliegend das Erfolgsrezept von Native Advertising auch ist, so sehr motiviert es viele zu der Idee, dass aus dem Erfolgsrezept doch bestimmt noch mehr rauszuholen ist. Dieser Idee folgend wird das Marktschreier-Prinzip wieder auf den Plan gerufen. Mit unübersehbaren Eyecatchern verlocken die Unternehmen die User zu Klicks, um sie letztlich mit Kontaktformularen oder mit auf Abverkauf ausgelegten Landingpages in Empfang zu nehmen. Tatsächlich mag es auf diese Weise kurzfristig gelingen, die Aufmerksamkeit auf das eigene Unternehmen zu lenken und dadurch massenhaft Klicks zu generieren, der nachhaltige Werbeeffekt verfliegt jedoch und auch seitens des Mediums muss mit einem Imageverlust gerechnet werden.

Woran erkennen Werbetreibende seriöse Native Advertising Angebote?

Damit das Prinzip des Native Advertising seine Wirkung voll entfalten kann, sollte bei der Content-Erstellung Wert darauf gelegt werden, dass sowohl das Format, der Stil sowie das Wording insgesamt redaktionellen Charakter hat. Je größer die Ähnlichkeit, desto größer ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Leser weiter zu einem bestimmten Thema informiert. An dieser Stelle ist es wichtig, ihn mit seinen Erwartungen, also seinem Bedürfnis nach weiterführenden Informationen, abzuholen. Führt ihn der Klick zu einem spannenden Beitrag, kann dieser bestenfalls nicht nur ihn zum Kunden machen, gut aufbereiteter Content lässt sich auch in den sozialen Netzwerken teilen und dadurch ein viraler Effekt erzeugen. Echte Inhalte sollten in den Vordergrund, mit denen Unternehmen die für sie wichtigen Zielgruppen ohne Umwege erreichen. Um die noch frische Kundenbeziehung nicht mit irreführender Werbung zu belasten, wird mit offenen Karten gespielt und der Beitrag als „Anzeige“ kenntlich gemacht.   

Klasse statt Masse bei der Medienauswahl

Neben der inhaltlichen Gestaltung ist auch die Auswahl der Publisher von entscheidender Bedeutung. Während ein attraktives Werbeumfeld seine positive Strahlkraft auf die Native Ad überträgt, lässt im Umkehrschluss eine weniger ansprechende Webseite ebenfalls das Unternehmen oder Produkt in einem nicht so guten Licht dastehen. Dementsprechend sollte man hierbei also nicht nur auf die Masse der Medien bei der Platzierung achten, sondern – viel wichtiger – die Klasse ins Auge fassen.

Nicht von Zahlen blenden lassen

Viele Anbieter überbieten sich mit hohen Klickzahlen und niedrigen CPCs, die sie mit Native Advertising für ihre Kunden erreichen. So verlockend dies anfänglich zu sein scheint, so sehr werden die beeindruckenden Zahlen bereits nach kurzer Zeit entzaubert. Denn leider ist nicht auszuschließen, dass nicht Menschen in vielen Fällen den Großteil der Klicks ausüben, sondern Bots sind hier am Werk – da muss selbst die beste Anzeige scheitern. Um die Anzeigen unserer Kunden davor zu bewahren, hat Seeding Alliance ein entsprechendes Filtersystem entwickelt. Dieses erkennt ungültigen Traffic und sorgt dafür, dass derartiger Traffic nicht mit Werbung bespielt wird. Auf diese Weise erfolgt bereits eine erste Auslese der User. Dies sorgt dafür, dass der Traffic von Seeding Alliance auch noch dem Klick sehr gute Leistungswerte liefert – in vielen Fällen sogar Benchmark. Werbetreibende sollten ihre KPIs entsprechend nicht nur auf vordergründig attraktive Klicks sondern auch auf qualitative Faktoren ausrichten.

Statistiken sorgen für Transparenz

Auf Basis unserer Technologie und Produkte sorgen wir für eine zielgruppengenaue und authentische Auslieferung relevanter Inhalte, ohne dass die User-Experience gestört wird. In welchen Medien dies geschieht, wie oft ein Advertorial eingeblendet wird und wie hoch die durchschnittliche Verweildauer ist, darüber informieren wir Kunden transparent und umfänglich in unseren Reportings und Statistiken.

Transparenz und Ehrlichkeit sind die entscheidenden Kriterien einer erfolgreichen Native Advertisement Kampagne – User, Publisher und Werbetreibende profitieren gleichermaßen davon. 

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