‚Entschlossenheit im Unglück ist immer der halbe Weg zur Rettung.‘ (Johann Heinrich Pestalozzi)

Die aktuelle Situation rund um Corona sorgt derzeit in vielen Lebensbereichen für ein Umdenken. Soziale Kontakte müssen bis auf das Nötige beschränkt werden, viele Geschäfte und Dienstleister haben nach wie vor geschlossen und viele Büroräume bleiben vorerst leer.

Home Office ist in Zeiten von moderner Technik und ausreichend Anbietern für Online – Kommunikationsdienste vielen nicht mehr unbekannt. Dennoch stellt die aktuelle Lage große und kleine Unternehmen vor eine neue Herausforderung.

Auch wir haben früh erkannt, dass ein normaler Alltag im Büro nicht langfristig möglich ist, ohne Mitarbeiter und Kollegen einem gesundheitlichen Risiko auszusetzen. Gerade weil viele unserer Kollegen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fahren, besteht in diesen Fällen ein gesteigertes Ansteckungsrisiko. Hier wollten wir unsere Verantwortung als Arbeitgeber wahrnehmen. Aus diesem Grund sind wir nun bereits seit über einem Monat aktiv im Home Office stationiert und kommunizieren allein auf digitalem Wege.

Als Online Dienstleister haben wir das große Glück, unsere Arbeit ohne große Veränderung auch jederzeit von zuhause aufnehmen zu können. Alles was wir dazu benötigen, ist eine grundlegende technische Ausstattung wie Laptop, Handy und Internet, sowie ausreichend Motivation und gute Laune. Zum Glück waren wir bestens vorbereitet. Sowohl die technische Ausstattung sowie unser gesamtes ‚Betriebssystem‘ waren auf einen Remotemodus ausgelegt. Zudem hatten wir Kommunikationswege und Videomeetingroutinen vorher festgelegt. So haben wir nach dem Umzug in die virtuelle Umgebung den Schalter umgestellt, und waren arbeitsfähig.

Es gibt viele verschieden Gründe, die uns an unseren alltäglichen beruflichen Aufgaben festhalten lassen:

  • Normalität und Alltag sind besonders in Krisenzeiten wichtig für die mentale Verfassung
  • Durch wirtschaftliche Ausfälle sind viele unserer Kunden und Publisher auf unsere Arbeit und die Verbreitung ihrer Werbung angewiesen
  • Native Advertising bietet besonders in der heutigen Zeit eine ideale Maßnahme, um effektiv zu werben und positives Brandbuilding zu unterstützen

Um einen kleinen Einblick zu bekommen, wie die aktuelle Arbeitssituation von unseren einzelnen Teammitgliedern aufgefasst wird, haben wir ein paar Aussagen zum Home Office gesammelt:

Adrian (Head of Technology)

Während dieser schwierigen Zeit arbeitet das gesamte IT-Team konzentriert daran den technischen Betrieb aufrecht zu erhalten und passt sich täglich, entgegen aller üblichen Planungen, immer wieder neu an die herausfordernde Situation an und reagiert auf Probleme mit effizienten Lösungswegen. Die Umstellung auf alternative Kommunikationswege funktioniert sehr gut, wenn auch der direkte Austausch im Office allen ein wenig fehlt.“

Max (Publisher Development):

Ich denke bei uns Frontendler gibt es keine Schwierigkeiten aus dem Home Office heraus zu arbeiten. Dadurch, dass ich in Lüneburg sitze und wir bereits häufig Remote zusammenarbeiten, gibt es da kaum einen Unterschied zu vorher. Wir telefonieren sogar momentan mehr als vorher. Zusätzlich habe ich zuhause sogar den Vorteil, dass ich einen Bildschirm mehr habe, als im Büro.

Das Einzige, was mich bei der Arbeit etwas behindert, ist, dass das Internet teilweise zusammenbricht.“

Anatoli (Publisher Development):

 „Meine Arbeit nimmt seinen gewohnten Lauf, Platzierungen müssen angelegt und gestaltet werden, AdUnits müssen mit der Ströer-SSP verbunden werden, Tickets werden abgearbeitet und Korrekturen durchgeführt.

Ich selbst merke keinen Einbruch an Arbeit.

Die Situation mit dem Home Office ist ungewohnt, ich versuche aber, soweit möglich, meinen Alltag beizubehalten, drehe vor der Arbeit eine Runde um den Block, um für mein Gehirn meinen Arbeitsweg zu simulieren, ziehe mich vernünftig an, wie ich auch ins Office kommen würde (niemals Jogginghose) und setze mich an die Arbeit.

Ich tue zuhause in der Arbeitszeit Nichts, was ich nicht auch im Office tun würde.

Der große Vorteil ist, dass ich 2 Stunden am Tag mehr zur Verfügung habe, weil ich mir den Arbeitsweg spare. Es ist toll, was man alles mit der gewonnenen Zeit machen kann.

In unserem Bereich sehe ich auch keine Einschränkungen, da wir ohnehin immer über Slack kommunizieren und uns abstimmen.

Der Nachteil ist, dass mir der direkte Kontakt zu den Mitarbeitern fehlt und ich mir mittags selber Essen zubereiten muss… kein Kartoffelsalat mit Würstchen vom Supermarkt mehr. Ich meine auch schon 1-2kg abgenommen zu haben.“

Kirsten (Office Managment):

Zunächst war ich doch noch sehr damit beschäftigt arbeitsfähig zu werden. Das läuft jetzt ganz gut, nicht zu 100%, aber ich kann improvisieren.

Ich mag unseren täglichen Call morgens, so bekomme ich viel mehr Informationen als sonst, man sieht alle und der Termin bringt Struktur in den Tag. Die lange An- und Abreise mit Stau vermisse ich auch meist nicht. Bei diesem Wetter würde ich sonst allerdings mit dem Rad fahren, und das wäre schon sehr schön. Auch die neue Flexibilität und Vielfalt hinsichtlich des Mittagessens mag ich sehr.

Ich vermisse die Kollegen, vor allem mein Mädelsbüro. Hier nervt mich mein letargischer Teenager. Auch ruhen viele meiner Tätigkeiten coronabedingt. Die schlechte Luft im Büro vermisse ich allerdings nicht;).“

Katharina (Marketing Communications Management):

Die Situation im Home Office wirkte zwar erstmal ungewohnt, doch sobald man einen festen Arbeitsplatz in der Wohnung eingerichtet hat und eine tägliche Routine gefunden hat, fällt einem die Arbeit in den eigenen vier Wänden nicht mehr allzu schwer.

Die täglichen Videocalls mit dem gesamten Unternehmen helfen dabei, direkt zu Arbeitsbeginn mit guter Laune in den Tag zu starten. Die Gesichter der Kollegen zu sehen und auch den ein oder anderen Spruch zu hören und zusammen zu lachen motiviert ungemein.

Die Kommunikation ist über verschiedene Online Tools ebenfalls problemlos. Auch wenn die Situation bedrückend ist, glaube ich, dass wir alle zusammen einen sicheren und guten Weg gefunden haben, auch in der Krise die alltäglichen Aufgaben gut zu bewältigen.“

Wir wissen nicht, wie lange wir noch im externen Modus bleiben werden. Das muss von Woche zu Woche neu abgewogen werden. Dennoch sind wir uns sicher, dass wir auch weiterhin mit Elan, Witz und einer großen Portion Teamspirit jede Herausforderung zusammen bewältigen können und stets unseren Kunden und Partnern mit Rat und Tat zur Seite stehen werden!

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