Dienstag 13.11.: Abfahrt nach Appeldoorn

Ich komme ins Büro und bemerke direkt, dass die Stimmung eine Andere ist, als sonst. Überall stehen gepackte Koffer und Taschen und ich spüre eine leichte Nervosität in der Luft. Es herrscht Aufbruchsstimmung. Während Einige von uns in den letzten Vorbereitungen stecken, versuchen wir, so viel Arbeit wie möglich zu erledigen, bevor wir unsere Schreibtische verlassen.

Plötzliche wird es hektisch. Coskun Tuna, einer der Geschäftsführer und Mitgründer des Unternehmens, ruft durch die Flure: „Aaaalles einsteigen, bitte!“

Es geht los.

Die Karawane unserer Transporter bahnt sich ihren Weg Richtung Niederlande und die Stimmung ist aufgedreht. Wir fühlen uns zurückversetzt in die Zeit der Klassenfahrten und freuen uns auf Alles was uns die nächsten Tage erwartet. Die Fahrt verläuft unkompliziert und schnell und so erreichen wir unser Ziel gegen 15 Uhr.

Der erste Blick auf unser Zuhause für die nächsten Tage ist erstaunlich. Eine Villa, ausgestattet mit Balkonen, die rund um das Haus verlaufen, einer wunderschönen Holzvertäfelung und einem großen Garten, in dem sogar ein warmer, sprudelnder Jacuzzi für uns bereitsteht. Die Begeisterung ist jedem von uns ins Gesicht geschrieben.

Die nächste Zeit verbringen wir damit, die gesamte Innenausstattung der Villa zu erkunden, die Zimmer zu verteilen und uns häuslich einzurichten. Jeder sucht sich eine gemütliche Ecke in der man für die nächste Zeit seinen Arbeitsplatz errichtet. Währenddessen wird der Grill für das Abendbrot vorbereitet.

Noch begeistert von den Erlebnissen des Tages und gestärkt vom Abendbrot wird der restliche Abend in heiterer Stimmung verbracht. Während die einen sich bei einer Partie Poker belustigen, greifen wir anderen auf klassische Brettspiele zurück. Es wird gesungen und gelacht, und auch die ein oder andere Flasche Wein und Bier geleert, bevor alle spät in der Nacht erschöpft ins Bett fallen.

 

Mittwoch 14.11.: Ein Tag in Appeldoorn

Trotz einer kurzen Nacht sind am nächsten Morgen alle gut gelaunt und fit. Das Frühstück, das die lieben Kollegen vorbereitet haben, gleicht einem Hotelbuffet und bildet den perfekten Start in den Tag. Unter diesen Umständen fällt es keinem von uns schwer, den Laptop hochzufahren und sich an die Arbeit zu begeben. Wir sind motiviert und planen, wie der weitere Tag verlaufen soll.

Wir haben Glück. Das Wetter ist auf unserer Seite und so beschließen einige von uns, die nähere Umgebung zu erkunden. Die Einen machen sich auf, die umliegenden Wälder zu durchlaufen, und die Anderen begeben sich auf die Suche nach dem berühmten Palais Het Loo, einem ehemaligen Königsschloss.

Als wir zurückkommen, duftet das Haus bereits nach den feinsten Gerüchen. Unser Senior Sales Manager – und in dieser Woche Küchenchef – Sascha Hüsing steckt schon fleißig in den Vorbereitungen für das Abendbrot (es gibt Gulasch). Auch wenn nicht alle Ausflüge erfolgreich waren – Palais Het Loo war wegen der andauernden Bauarbeiten leider nicht lohnenswert – sind wir doch gut gelaunt und erfrischt von der kühlen Winterluft.

So verbringen wir den restlichen Tag über unsere Laptops gebeugt, bis endlich die erlösenden Worte kommen: „Essen ist fertig!“ – Na endlich!

Der Abend verläuft nicht anders, als der Letzte: Poker, Brettspiele, laute Musik, Gespräche vor dem Kamin und insgesamt eine ausgewogene Stimmung, die auch an diesem Tag bis spät in die Nacht andauert.

 

Donnerstag 15.11.: Zeit für die ernsten Sachen

Der Tag beginnt wie der Vorige: Eine große Auswahl an Frühstücksleckereien steht schon bereit und so sitzen wir gemütlich bei Kaffee und Brötchen zusammen und besprechen die Tagesplanung. Heute ist der Tag des großen Teammeetings. Im Gegensatz zum Vorjahr darf nun jedes Team eine persönliche Präsentation vorstellen, in der jeder sowohl positives, als auch negatives Feedback äußern kann.

12 Uhr. Das Teammeeting beginnt. Langsam finden sich alle im hauseigenen Kinosaal ein und das erste Team beginnt mit seiner Präsentation. Einer nach dem Anderen äußert jeder was er zu sagen hat und es werden viele Denkanstöße geliefert, die häufig eine größere Diskussion auslösen.

Nach vier Stunden ist es dann vorbei und wir fühlen uns ein wenig erschöpft. Dennoch merke ich, dass uns diese Art von Meeting näher zusammengebracht hat. Viele offene Fragen wurden beantwortet und wir sind bereit die nächsten Schritte anzugehen, um künftige Unternehmensziele zu erreichen, wenn nicht sogar zu toppen.

Motiviert durch die anregenden Diskussionen wird sich direkt wieder an die Laptops begeben und alles Angefallene abgearbeitet, bis unser Chefkoch uns die fertige Spaghetti Bolognese präsentiert – Es schmeckt köstlich!

Die letzten Abendstunden werden noch einmal ausgiebig gefeiert und Pläne für weitere Teamevents werden geschmiedet. Auch wenn die Hollandreise nach diesem Abend beendet ist, sind wir nicht traurig, da wir wissen, dass es nicht das letzte große Aufeinandertreffen bleiben wird.

 

Freitag 16.11.: Rückkehr in die Heimat

Der Tag der Abreise beginnt ruhig. Die meisten haben nur wenige Stunden Schlaf abbekommen und packen in aller Stille ihre Taschen. Schnell wird das letzte Mal in den großen Hallen der Villa gefrühstückt.

Während einige von uns sich schon auf den Heimweg begeben, beseitigen wir anderen noch die letzten Spuren unseres Aufenthaltes. Dann ist es so weit. Die letzten Taschen werden in die Autos geladen und wir schließen ein letztes Mal die Tür der Villa hinter uns.

Wir sind dankbar für die Zeit und freuen uns schon auf die kommenden Events. Wir sind in Holland als Team gewachsen und es wird definitiv nicht das letzte Mal gewesen sein – da sind wir uns sicher!

 

Bilder aus Holland

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