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Stellen Sie sich vor, Sie haben eine neue Biersorte auf den Markt gebracht. Jahrelang haben Sie dafür ihre Zielgruppe analysiert und nun genau das richtige Produkt herausgebracht: regional gebraut mit einer fruchtigen Note und einem Design, was sowohl ihre männlichen, als auch ihre weiblichen Käufer anspricht. Natürlich wollen Sie ihre Kunden auch online erreichen und das mit hochwertigem Content und einer skalierten Auslieferung Ihrer Kampagne. Eine gute Wahl, eigentlich…Denn plötzlich findet sich der Teaser für ihre Sommerbier-Erfolgsgeschichte neben Artikeln über Alkoholvergiftung, verunreinigten Lebensmittel oder auf extremistischen Webseiten. Das ist erstens das Gegenteil von verkaufsfördernd und zweitens sehr peinlich.

Doch wie kann das verhindert werden?

Das zentrale Stichwort ist hier Brand Safety. Die Zahl der erreichten User, Ad Impression genannt, ist zwar ein wichtiger KPI (Key Performance Indicator) für den Kampagnenerfolg, aber noch wichtiger ist es heute für Advertiser, auf qualitativ hochwertigen Medien in glaubwürdigen Umfeldern sinnvoll platziert zu sein. Daher ist die Garantie auf Brand Safety ein zentrales Qualitätsmerkmal für jeden Online-Vermarkter.
Mitte März dieses Jahres erreichte das Thema Popularität, weil der britische „Guardian“ seine gesamte Werbung von Google und YouTube entfernen ließ, da seine Inhalte mehrmals auf extremistischen Video-Umfeldern ausgeliefert wurden. Die renommierte Werbeagentur Havas zog nach und auch Marken, wie McDonalds, Johnson und Johnson oder VW zogen ebenfalls ihre Werbung auf YouTube zurück. Aktuell versuchen sich die Marktforschungsfirma Comscore und der Technologie- und Datenanbieter Integral Ad Science (IAS) daran, die Google Werbekampagnen zu kontrollieren.

So platzieren wir Ihre Marke sicher

Ein Targeting, was Brand Safety garantiert und Ad Fraud vermeidet, gibt es bis heute noch nicht. Generell ist der Zukauf von Drittanbietern stets mit Vorsicht zu genießen, da es sich immer um eine Form von Automatisierung handelt, die im Gegensatz zur händischen Prüfung, immer eine Gefahrenquelle bietet.

„Automatisierte Techniken sind gut und wichtig, geben aber nur bedingt Sicherheit. Um ganz sicher zu gehen, muss der Vermarkter aktiv werden. Wir, die Seeding Alliance GmbH, prüfen unsere Publisher händisch und vermeiden so gezielt die Ausspielung auf problematischen Drittanbieterseiten. Das nimmt zwar mehr Zeit in Anspruch, als eine automatische Prüfung, garantiert aber ein extrem sauberes Netzwerk. Wir haben einen genauen Überblick über jede Platzierung und erkennen bspw. Klickbetrug sofort. Somit sollte es Aufgabe des Vermarktes sein, seinen Kunden eine sehr gute Umgebung zu garantieren,“ ist Oliver Gottschalk, unser Director of Operations, der Meinung.

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