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Vor drei Jahren haben wir begonnen Native Advertising Formate zu entwickeln und zu vermarkten und eines können wir sagen: Es war nicht immer einfach. Nun war es Zeit für uns Bilanz zu ziehen und die Zahlen der letzten drei Jahre auf den Tisch zu legen. Die Ergebnisse sind nicht nur wegweisend für uns, sondern auch für die gesamte Native-Branche.

Display Advertising ist ein Auslaufmodell

Die Frustration der Internetnutzer gegenüber Pop-ups und Bannerwerbung machte sich im Jahr 2013 langsam bemerkbar. Die vermehrte Nutzung von mobilen Geräten beschleunigte diese Entwicklung zunehmend. Eine Alternative für Display Werbung, die weniger Störeffekte produziert und dem Nutzer einen deutlichen Mehrwert bietet, musste also her.
Advertorials schienen zunächst eine Alternative auf Augenhöhe mit Display Werbung zu sein, da sie hochwertigen Content ausliefern, der sich optisch und inhaltlich in unterschiedliche Publisherumfelder integrieren lässt. Doch auch hier gibt es erhebliche Schwachstellen: Da sich der Content eines Advertorials im Content Management System eines Publishers befindet, ist es nicht möglich den gleichen Text auf mehreren Webseiten zu veröffentlichen, ohne Duplicate Content zu erzeugen. Die Folge sind zeitintensive Abstimmungen zwischen Advertisern und einzelnen Publishern.

Die Lösung gegen Frustration und lange Wartezeiten

Im Jahr 2014 kamen wir als Pionier mit unserer ersten Native Advertising Technologie auf den deutschen Markt und lieferten die Lösung für diese beiden Probleme: die skalierbare Ausspielung von hochwertigem Content im Look and Feel der Publisherseite, ohne Duplicate Content zu erzeugen. Allerdings erkannten vor drei Jahren noch nicht viele das Potential dieser Werbeform.

Zuerst war das Geschäft nicht einfach und es bedurfte Durchhaltevermögen und harte Pionierarbeit, um die ersten Aufträge zu bekommen.
In den vergangenen drei Jahren hat sich aber einiges verändert: Unsere Zahlen von 2014 bis zum 1. Quartal 2017 spiegeln auch die Entwicklungen von Native Advertising in ganz Deutschland wieder.
Was sich aber nicht geändert hat ist, dass es bisher noch keine einheitliche Definition für Native Advertising in Deutschland gibt. Daher haben wir den Ansatz, wie wir Native Advertising betreiben, True Native Advertising genannt. True Native Advertising zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:

  • skalierbare Auslieferung von Inhalten, so vergrößert sich auch der Kampagnenradius
  • teilbar in sozialen Netzwerken
  • mobil abrufbar
  • vor Duplicate Content geschützt, da der Content nicht indexierbar ist
  • als Anzeige gekennzeichnet
  • integrierbar in die Optik, Form und Struktur unterschiedlicher Medien

 

Content ist King und Mobile wächst

Aktuell liegt unsere monatliche Reichweite bei 52 Millionen Unique Usern, bei insgesamt 330 angeschlossenen Medien, die wir vermarkten.

Beispielte Reichweite nach Devices

Die Nutzung von mobilen Geräten wird immer beliebter. Auch unsere Zahlen zeigen, dass sich die Reichweite auf Smartphones und Tablets innerhalb von zwei Jahren verdoppelt hat.

Anzahl der Teaserflächen

Ein Teaser setzt sich aus einer Überschrift, einem kurzen unterhaltenden Text und einem Bild zusammen und fügt sich in die Form und den Inhalt der jeweiligen Webseite ein.
Der sprunghafte Anstieg unserer platzierten Teaserflächen von 2016 bis zum ersten Quartal 2017 zeigt deutlich, dass sich True Native Advertising bei Publishern und Advertisern als erfolgreiches Werbeformat etabliert hat.

Adimpression Teaser

Auch die Nutzer zeigen vermehrt Interesse an True Native Advertising. Der plötzliche Anstieg der Adimpressions, also der einzelnen Aufrufe unserer True Native Ads, gerade von 2015 auf 2016 zeigt die zunehmende Akzeptanz von Nutzern für gesponserte Inhalte, die qualitativ hochwertig sind.

 

durchschn. CTR üb. alle Devices

Die Click Through Rate (CTR) ist eine Kennzahl, die die Anzahl der Klicks auf eine Ad, im Vergleich zur Gesamtzahl der ausgespielten Teaser, anzeigt. Wir konnten die Klickrate auf die ausgespielten Teaser in drei Jahren um 300% steigern.

Content Impressions

Online-Werbung, die das Surfverhalten nicht stört, erfährt zunehmende Beliebtheit bei den Nutzern. Im Jahr 2016 erreichten die Aufrufe unserer Kampagnen einen deutlichen Höhepunkt und bereits im ersten Quartal 2017 können wir Views vorwiesen, die ca. 70% der Gesamtviews aus dem Jahr 2015 erreichen.

durchschnittliche Verweildauer in Sek.

Die Verweildauer auf unseren True Native Ads hat sich in den vergangenen drei Jahren sukzessiv gesteigert. Ein Zeichen dafür, dass die Akzeptanz für hochwertigen gesponserten Content bei den Nutzern steigt und auch die Qualität des ausgespielten Contents zunimmt.

Und wie geht es weiter?

Unsere Auswertungen zeigen: Im Jahr 2016 hatte True Native Advertising seinen endgültigen Durchbruch in Deutschland. Jetzt, im Jahr 2017, können wir von unserer Pionierarbeit profitieren, denn Publisher und Advertiser haben heute verstanden, dass gerade auf mobilen Geräten, True Native Ads einfach besser bei den Nutzern ankommen, als Bannerwerbung. So gelingt es uns nun stetig die Reichweite auszubauen, mehr Teaserflächen auf den Medien zu bekommen und die Zahl der Kampagnen zu steigern.

Für die Zukunft wünschen wir uns klare Richtlinien für native Werbeformate, denn Anbieter, die ihre Produkte als Native anbieten, obwohl sie es nicht sind, gefährden die Glaubwürdigkeit der gesamten Branche. Gerne bieten wir unser True Native Advertising als Inspiration für Richtlinien an, der Erfolg spricht schließlich für sich.

 

 

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